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Mobil auch ohne Auto

Mobil auch ohne Auto

Die Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 haben auch wir uns zum Ziel gesetzt. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei das Thema Mobilität. Auch wir in Friedrichsdorf können einen großen Beitrag dazu leisten. Durch den Verzicht auf das Auto kann viel CO2 und NOx eingespart werden. Dafür brauchen wir eine gute Infrastruktur im innerstädtischen Verkehr, um möglichst viele Menschen zu motivieren, auf Fahrrad oder öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Alle Verkehrsteilnehmer:innen sollen Verkehrsflächen gleichberechtigt nutzen können. Wir werden den öffentlichen und nicht motorisierten Verkehr weiter ausbauen, auch in Kooperation mit Nachbargemeinden und Nachbarkreisen über die Stadt- und Kreisgrenzen hinweg.

Wo stehen wir in Friedrichsdorf?

  • Die dringend notwendige Renovierung des Bahnhofs wird nun aufgrund von durch die Bahn verursachte Verzögerungen erst 2022 kommen. Dann wird der Bahnhof auch barrierefrei.
  • Die Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut; bei der Straßensanierung wird auf einen barrierefreien Ausbau geachtet.
  • Wir möchten einen kostenlosen Stadtbus für Veranstaltungen und Markttage einführen.
  • Es gibt Carsharing-Stationen in allen Stadtteilen, und Ladestationen für Fahrräder.
  • Die Stellplatzsatzung wurde zugunsten von günstigem Wohnraum und alternativer Mobilität angepasst.
  • Das kostenlose Jobticket wurde für Beschäftigte der Stadt Friedrichsdorf eingeführt.
  • Das Klimaschutzkonzept für Friedrichsdorf zur Erreichung der Klimaneutralität 2050 ist in der Erstellung.
  • Der Ausbau der Buslinie 56 nach Nieder-Eschbach ist ein weiterer Schritt zur stärkeren interkommunalen Vernetzung und öffnet den Weg nach Frankfurt.

Was wollen wir für Friedrichsdorf?

  • Friedrichsdorf wird zur Fahrradstadt. Das 2018 verabschiedete Radverkehrskonzept werden wir konsequent umsetzen und fortschreiben. Hierzu werden wir noch in 2021 ein Review durchführen, um Maßnahmen neu zu bewerten oder zu ergänzen.
  • Wir setzen uns für die schnelle Umsetzung des Fahrradschnellweges Vordertaunus ein.
  • Das innerstädtische Busangebot werden wir flexibilisieren, bedarfsgerecht erweitern, und interkommunal weiter vernetzen.
  • Sobald die bundesgesetzlichen Regelungen es ermöglichen, werden wir innerorts die Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 km/h für innerörtliche Straßen unabhängig von besonderen Gefahrensituationen umsetzen um den Straßenverkehr sicherer für Fahrradfahrende und Fußgänger:innen zu machen.
  • Wir möchten die Geschwindigkeitsregelungen ‚umdrehen‘; Tempo 30 gilt innerorts grundsätzlich überall, lediglich auf Hauptverkehrsstraßen wird Tempo 50 zugelassen.
  • Sobald die gesetzlichen Regelungen es ermöglichen, werden wir am Straßenrand speziell ausgewiesene Abstellflächen für Fahrräder und Elektro-Kleinstfahrzeuge ein- richten.
  • Die Verlängerung der S-Bahnlinie über Köppern nach Usingen, und die damit verbundene Elektrifizierung der Taunusbahn unterstützen wir uneingeschränkt.
  • Friedrichsdorf hat neben dem Goersgelände eine große Anzahl an Parkplätzen rund um die Innenstadt. Diese kostenlosen Parkplätze möchten wir erhalten. Damit auch ortsunkundige Besucher:innen die Parkplätze zügig ansteuern können, werden wir ein Verkehrsleitsystem installieren, das den Weg zu den Parkplätzen, aber auch den Weg zu den Einkaufsmöglichkeiten zeigt.
  • Wir werden die Stellplatzsatzung weiter so anpassen, dass der Fahrradverkehr und der Bau bezahlbaren Wohnraums gefördert werden.
  • Die Vernetzung umweltfreundlicher Mobilität, also Bahnfahren, Busfahren, Radfahren, Carsharing und Zu-Fuß-Gehen, werden wir weiter ausbauen. Dazu gehört auch die Einrichtung von E-Bike-Ladestationen oder Fahrradgaragen.
  • Wir schaffen dazu die Stelle eines Mobilitätsmanagers / einer Mobilitätsmanagerin.